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Rechenzeit am
John von Neumann-Institut für Computing

Rechenzeit auf den dem NIC zur Verfügung stehenden Supercomputern kann grundsätzlich von jedem fachlich entsprechend ausgewiesenen Wissenschaftler beantragt werden. Die Vergabe von Rechnerressourcen wird vornehmlich anhand unabhängiger Gutachten und in Anlehnung an die Kriterien und Verfahrensweisen der Deutschen Forschungsgemeinschaft vorgenommen. Neben der wissenschaftlichen Relevanz des Projektes ist ein wichtiges Kriterium, dass das Projekt für die Nutzung des Rechners geeignet ist, insbesondere, dass es möglich ist, bei den Rechnungen eine große Anzahl von Prozessoren parallel zu benutzen.

Der wissenschaftliche Rat des NIC hat zur Beurteilung der Anträge eine Rechenzeitkommission berufen, die nach einer Begutachtung der Anträge über eine Bewilligung oder Ablehnung entscheidet. Die Fachgutachter, auf deren Urteil sich die Rechenzeitkommission stützt, sind ausgewiesene Fachleute auf dem jeweiligen Gebiet des Antragstellers. Entsprechend der Thematik des Antrages zieht die Rechenzeitkommission bei Bedarf auch externe Wissenschaftler zur Begutachtung heran.

Aktueller Aufruf zum Einreichen von Rechenzeitanträgen, PDF

 

Hinsichtlich der Nutzung des General-Purpose-Supercomputers JUROPA beachten Sie bitte folgende Hinweise:

Dieser Rechner besteht aus 2208 Rechnerknoten. Jeder Knoten verfügt über 2 Intel Nehalem Prozessoren mit jeweils vier Rechenkernen und besitzt 24 GB Speicher. Die kleinste verfügbare Partition für einen Programmlauf ist ein Rechnerknoten. Das System hat eine Spitzenleistung von 200 Teraflop/s.

Richtlinien für JUROPA-Anträge
Hinweise zum Abrechnungsverfahren (TKI-0015)


Hinsichtlich der Nutzung des Petaflop-Supercomputers IBM Blue Gene/P JUGENE beachten Sie bitte die folgenden Hinweise:

Der Petaflop-Supercomputer des Gauss Centre for Supercomputing (GCS) am Standort Jülich ist das erste Leadership-Class System dieser Größenordnung in Europa. Er wurde speziell für wissenschaftliche Grand Challenges entwickelt.

Dieser Rechner ist ein IBM Blue Gene/P-System mit 72 Racks. Jedes Rack besteht aus 1024 Rechnerknoten; jeder Knoten verfügt über einen Power-PC 450 Prozessor mit vier Rechenkernen und besitzt 2 GB Speicher. Um die Ressourcen optimal zu nutzen, sollen einzelne Programmläufe eine ganze Zahl von Racks umfassen. Für besonders kommunikationsintensive Programme ist die minimale Zahl zwei Racks (8192 Prozessorkerne), ansonsten ein Rack (4096 Prozessorkerne).

Dieses Leadership-Class System ist für eine begrenzte Zahl von Projekten vorgesehen, die nach strengen wissenschaftlichen Maßstäben ausgewählt werden:

  • Wissenschaftliche Exzellenz
  • Klare Vorgabe eines Forschungszieles und überprüfbarer Meilensteine auf dem Weg dorthin
  • Vorarbeiten, die eine sehr gute Skalierbarkeit des Programms für hohe Prozessorzahlen erwarten lassen. Der Nachweis sollte bis minimal 1024 Prozessorkerne erfolgen
    (Ansprechpartner Wolfgang Frings, E-Mail: w.frings@fz-juelich.de).
  • Wohlbegründete und detaillierte Darlegung der benötigten Zahl von Racks, der Laufzeit des Programms, sowie der insgesamt veranschlagten Rechenzeit.
    Die kleinste zu beantragende Einheit ist ein Rack-Monat.
Richtlinien für JUGENE-Anträge
Hinweise zum Abrechnungsverfahren (TKI-0015)


Zur Beantragung von Rechenzeit bereiten Sie bitte zunächst einen ausführlichen Projektantrag vor, den Sie dem Elektronischen Fragebogen als PDF-Datei beifügen müssen. Beachten Sie bitte die Richtlinien ( JUROPA, JUGENE) zu Form und Inhalt dieses Projektantrags. Falls Sie ergänzendes Material zum Projektantrag beilegen möchten (bisher unveröffentlichte Artikel etc.), bitten wir Sie, diese ebenfalls in einer zweiten PDF-Datei zu sammeln. Diese kann dem elektronischen Fragebogen zusätzlich beifügt werden.

Füllen Sie bitte danach den Elektronischen Fragebogen vollständig aus und fügen Sie den ausführlichen Projektantrag als PDF-Datei und gegebenenfalls das ergänzende Material als zweite PDF-Datei hinzu.

Bitte achten Sie auf die Vollständigkeit Ihrer Angaben und überprüfen Sie diese sicherheitshalber. Senden Sie schließlich eine von Ihnen unterschriebene Kopie des ausgedruckten Antragsformulars per Post an das NIC-Koordinationsbüro.

Termine:

Die kommende Rechenzeitperiode für die Supercomputer in Jülich wird am 1. Mai 2010 beginnen und am 30. April 2011 enden. Künftige Rechenzeitperioden werden ein Jahr dauern, wobei Anträge zweimal jährlich gestellt werden können. Anträge für die kommende Rechenzeitperiode müssen bis zum 2. März 2010, 17 Uhr vorliegen. In begründeten Ausnahmefällen und bei EU-Projektpartnern, kann die Antragsstellung auch während der laufenden Rechenzeitperiode erfolgen.

Anträge zur Nutzung des APE-Rechners bei DESY-Zeuthen für den Zeitraum vom 1.7.2010 bis 30.6.2011 müssen dem NIC bis zum 30.4.2010 vorliegen und gemäß den Richtlinien zur Nutzung der APE-Rechner gegliedert sein.

Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an das NIC-Koordinationsbüro:

NIC-Koordinationsbüro
Jülich Supercomputing Centre
Forschungszentrum Jülich
52425 Jülich

Tel.: 02461 61-3660
Fax: 02461 61-2430
E-Mail: nic@fz-juelich.de


NIC-Home/ENGLISH  

S.Hoefler-Thierfeldt@fz-juelich.de, 29-Jan-2010
URL: <http://www.fz-juelich.de/nic/Rechenzeit/Rechenzeit-d.html>