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Institute of Neuroscience and Medicine
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What makes the muscle twitch: motor system connnectivity and TMS-induced activity

Mittels transkranieller Magnetstimulation (TMS) kann die Aktivität des menschlichen Gehirns über starke, aber kurzzeitige Magnetimpulse beeinflusst werden, ohne dass das Gehirn dabei Schaden nimmt. Häufig wird dieses Verfahren zur Untersuchung des motorischen Systems eingesetzt. Dabei ist der genaue Mechanismus, der nach Stimulation des motorischen Kortex schließlich zu einer Muskelzuckung führt, bis heute nur unvollständig verstanden. In unserer aktuellen Studie konnten wir durch die Kombination von TMS und funktioneller Kernspintomographie zeigen, dass die Interaktion verschiedener motorischer Areale einen Einfluss auf die Entstehung TMS-induzierter neuronaler Aktivierung hat. Das individuelle Interaktionsmuster des motorischen Netzwerks scheint die Reaktion auf eine artifizielle Erregung mittels TMS vorherzusagen. Das Verständnis der Mechanismen, die TMS-induzierter Aktivität zu Grunde liegen, ist auch hinsichtlich der therapeutischen Anwendung spezieller TMS-Verfahren im Rahmen verschiedener neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen von großer Bedeutung.

Volz 2014


Reference:

Volz LJ, Hamada M, Rothwell JC, Grefkes C (2014). What makes the muscle twitch: motor system connectivity and TMS-induced activity. Cereb Cortex doi:10.1093/cercor/bhu032


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