Internationale Vielfalt auf dem Campus

Manche kommen als Nachwuchsforscher, andere als etablierte Wissenschaftler, manche bleiben für ein paar Wochen, andere für immer. Ihnen allen gemein ist: Sie haben ihr Heimatland verlassen. Das Forschungszentrum Jülich hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Gastwissenschaftlern optimale Bedingungen zu bieten. Dabei öffnen sich bisweilen ganz neue Türen und Perspektiven.

Ein offenes Rennen

Computer, die nach den Regeln der Quantenphysik rechnen, könnten möglicherweise spezielle Aufgaben schneller lösen als heutige Superrechner. Doch noch existieren universelle Maschinen dieser Art nur als Experiment im Labor. Jülicher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten daran, dass sich das künftig ändern könnte.

Big Data

Die Sammelleidenschaft der Moderne hat einen Namen: Big Data. Die Industrie verspricht sich von großen Datenmengen neue Absatzmärkte, gezielte Kundenbindung oder klügere Wartungsintervalle. Wissenschaftler lockt die Aussicht auf neue Erkenntnisse und tiefe Einsichten. Richtig ausgewertet, könnte die Datenflut helfen, Klimaprogramme zu verbessern oder Krankheiten früh zu diagnostizieren. Lesen Sie von den Herausforderungen, um aus Big Data Smart Data zu machen in der neuen effzett.

"Ausgetrocknet": effzett-Artikel zum IPCC-Bericht

Der Weltklimarat IPCC hat heute in Genf den Sonderbericht über Klimawandel und Landsysteme (SRCCL) vorgestellt. Die Experten zeigen unter anderem auf, dass die Zahl der Dürren und Hitzewellen in Folge des Klimawandels global angestiegen ist. Um die Auswirkungen der anhaltenden Trockenheit geht es auch in der kommenden Ausgabe unseres Wissens-Magazins effzett.

Blätterfunktion

Forschungszentrum Jülich an „Forschungsfabrik Batterie“ in Münster beteiligt

Jülich, 28. Juni 2019 – Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gab heute bekannt, dass die Wahl für den Standort der geplanten "Forschungsfertigung Batteriezelle" auf Münster gefallen ist. In einem deutschlandweiten Wettbewerb hat sich damit das Land NRW mit Münster als Standort gegen fünf Mitbewerber durchgesetzt. Das BMBF fördert das Projekt mit etwa 500 Mio. Euro, die NRW-Landesregierung wird mehr als 200 Mio. Euro zur Verfügung stellen. Beteiligt an der Forschungsfabrik ist das Helmholtz-Institut Münster (HI MS), eine Außenstelle des Forschungszentrums Jülich.